Philippe Seidel

The end of the "jungle" in Calais?

The French government seems determined to "cleanse" the so-called jungle near Calais of its Afghan inhabitants. According to the charity "Salam", 800 migrants might be placed in administrative detention, in order to be forcefully deported to Afghanistan. Who will judge on the decision to deport 800 people? How might the government be able to provide sufficient translation, jurdicial help, and procedural advice to such a number of people? How can the respect of their rights to individual, fair trials under the Genova convention be insured? And on which information does the government base its decision to review its own judgement from november 2008 that the humanitarian situation in Afghanistan was not ripe to permit a forced return of Afghan migrants?

Here the press statement of Salam

"Moderne Sklaven in Deutschland" - Zeit.de

"Bislang werden Opfer von Menschenhandel vor allem als wichtige Zeugen betrachtet. Ihre Aussagen gegen die Menschenhändler sind zentrale Stützen der juristischen Aufarbeitung. Sie genießen gewisse Sonderrechte wie zum Beispiel das Bleiberecht während der Verhandlung. Danach müssen sie in der Regel ausreisen. Ein Zustand, der den Missstand perpetuiert."

... und noch ein Beweis dafür, dass der Status "illegal" grundlegend reformiert werden muss. Oder abgeschafft.

Moderne Sklaven in Deutschland

Sie leben hier als Zwangsprostituierte oder als illegale Arbeiter. Ohne Rechte, ohne Lobby, oft ohne Lohn. Ihre Angst vor der Abschiebung macht sie gefügig

BBC: Italy adopts law to curb migrants

Welcome to Europe:

"Italy's parliament has given final approval to a law criminalising illegal immigration and allowing citizens' patrols to help the police keep order." read more on BBC

All this while France wants to "tidy" the so-called jungle of Calais of its 1,000 migrants:

A Calais, l'éradication de la jungle se prépare déjà (thanks Marine for the link)

When will voters learn that those people are just as human as everyone else...

Portnoys Beschwerden

"Portnoys Beschwerden" heißt die Inszenierung des gleichnamigen Romans von Philipp Roth auf der Studiobühne. Gestern war ich drin, im Anhang ein Kollegengespräch bei Radio Q zum Thema.

Hier die Zusammenfassung von der Webseite der Studiobühne:
Der 33-jährige Alexander Portnoy erzählt seinem Psychoanalytiker Dr. Spielvogel sein Leben.
Der intelligente junge Mann macht äusserlich eine an den American Way of Life angepasste Karriere, jedoch kann er die Überfürsorge seiner Eltern nicht abschütteln, das Tor zur Freiheit wird schon in der Pubertät eine ausschweifende Sexualität. Eine junge Frau, das „Äffchen“, ungebildet aber die „Erfüllung seiner schlüpfrigsten Pubertätsträume“, rührt den gebildeten Akademiker besonders an, doch bedroht sie auch sein fest zementiertes emotionales Korsett...
Komik und anrührende Szenen.


Aufführungen sind am Freitag 10., Samstag 11., Freitag 17. nud Sonntag 19. Juli, jeweils um 20:15 auf der Studiobühne am Domplatz.

MP3 herunterladen (4MB)

La jungle des mal-lavés